Unterricht Studium Maskenbild

Vor allem sind ästhetisches sowie kulturelles Wissen, handwerkliche Fähigkeiten als auch künstlerische Begabung und die Umsetzung der künstlerischen Ideen erforderlich, wenn der Beruf des Maskenbildners ausgeübt werden möchte. Aus all diesen Gründen wird das Studium auch in praktische und theoretische Fächer unterteilt. Jene Fächer greifen auf Grund der Projekte und Themen ineinander, sodass eine Vernetzung – innerhalb der Theaterakademie – gegeben ist. Die Film- sowie Theaterarbeit wird in weiterer Folge mit den Projekten vertieft.

Mittels eines eigenen Moduls ist es möglich, dass die gestalterischen Fähigkeiten individuell – pro Studienjahr – unterstützt werden. Der Teilnehmer erwirbt seine Kenntnisse und Fähigkeiten der Analyse und setzt diese sodann in Entwürfe um. Mit jener Art und Weise ist es möglich, dass die Konzepte der Studierenden visualisiert werden können. Jene Entwürfe dienen vor allem bei der Umsetzung am Modell. Die Vorgehensweise ist unter anderem mit anderen künstlerischen Studiengängen vergleichbar. So werden diese Thematiken und Vorgehensweisen auch beim Gesang oder Bühnentanz angewandt. Im Bereich Maskenbild ist es wichtig, dass die handwerklichen Fähigkeiten zuerst erlernt und in weiterer Folge geübt werden; nur so kann eine Verbesserung – auf Grund der ständigen Wiederholungen – stattfinden.

Wichtig ist, dass ein Handwerkszeug gebildet wird, das im Berufsumfeld alle vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllt. Vor allem Reproduzierbarkeit und Zeitlimits sind wichtige Faktoren; auch das Erarbeiten von Kriterien, die innerhalb des Berufs zu erfüllen sind, stellen sich immer wieder als herausfordernde Prüfung dar. Es reicht nicht, dass nur eine Frisur entworfen wird; jene Frisur muss in einem bestimmten Zeitrahmen entworfen und umgesetzt werden. Auch bei der Reproduzierbarkeit ist es wichtig, dass bei Fernseh- oder Filmaufführungen darauf geachtet wird, jenes Handwerk zu perfektionieren. Schlussendlich können zwischen den Drehs Wochen liegen.

Wichtig ist die Schulung des ästhetischen Gespürs sowie auch die Wahrnehmung derselben. Denn vor allem zeichnet sich die Haargestaltung nicht nur durch eine sehr korrekte Frisiertechnik aus, sondern zählen auch Form sowie Proportionen. Nur mit der richtigen Wahrnehmung ist es möglich, dass jene Fähigkeiten auch umgesetzt werden können.

Der Studiengang verfolgt das Ziel, dass der Studierende theoretisch, künstlerisch sowie auch praktische Fächer sowie Prüfungen und Aufgaben besteht und Flexibilität gewinnt. Jeder Absolvent muss in der Lage sein, dass für verschiedene Theater- und Filmsparten gerüstet ist und sich immer wieder weiterentwickeln kann.

Münchner MaskenbildnerInnen